Energie - Stromspartipps

Stromsparen ist nicht schwer. Bereits kleine Änderungen in Ihrem täglichen Umgang mit Elektrogeräten können eine große Wirkung erzielen.

Stromverbrauch - ein Vergleich
Interessante Infos über den Stromverbrauch in der Weihnachtszeit, wer wieviel Strom verbraucht (gestaffelt nach Größe des Haushalts) und wozu Sie eine kWh nutzen könnten. ganzen Artikel lesen...

Wohin fließt der Haushaltsstrom:

Gefrierschrank und Kühlschrank 20% Waschmaschine 8%
Warmwasserboiler 15% Fernseher, Radio und Computer 8%
Herd und Backofen 10% Geschirrspülmaschine 3%
Lampen 8% Kleingeräte und sonstiges 30%

Gasherd Waschmaschine Kühlschrank PC Licht

Herd- und Backofen

  • Wählen Sie Töpfe und Pfannen immer in der Größe passend zur Speisemenge aus.
  • Die Kochplatte sollte nie größer als der Topfboden sein (so wird die Wärme am besten übertragen).
  • Verwenden Sie stets einen Deckel (Kochen ohne Topfbedeckung kostet viermal soviel Strom).
  • Schalten Sie beim Backen und Kochen den Herd immer schon ca. 5 Minuten vor der Entnahme der Speisen ab.
  • Verwenden Sie bei langen Garzeiten einen Schnellkochtopf,denn das spart bis zu 40% Energie.
  • Schalten Sie von der hohen Einstellung beim Ankochen möglichst bald auf die kleine Einstellung und sparen Sie damit bis zu 40% Energie.
  • Verzichten Sie beim Backen und Braten auf das Vorheizen (bei Herden mit Heißluft ist das Vorheizen sowieso überflüssig).
  • Öffnen Sie die Backofentür nur wenn es unbedingt erforderlich ist.

Waschmaschine und Trockner

  • Waschmaschine und Geschirrspüler sollten stets nur voll bestückt laufen. Meist reicht bereits der Betrieb im Energiesparmodus aus, um zu sauberen Ergebnissen zu gelangen.
  • Verzichten Sie bei Koch- und Buntwäsche auf die Vorwäsche.
  • 60°C anstatt 95°C reichen für normal verschmutzte Wäsche völlig aus.
  • Das Vorbehandeln von Flecken ermöglicht das Waschen mit niedriger Temperatur.
  • Nur gut geschleuderte Wäsche gehört in den Trockner. Bei 1200 Umdrehungen statt 800 spart man bis zu 30% Energie.
  • Wählen Sie den richtigen Trocknungsgrad und vermeiden Sie das Übertrocknen Ihrer Wäsche.
  • Wer die Geschirrspülmaschine spülen lässt, spart Energie. Die Maschine verbraucht immer gleich viel Wasser und Strom. Deshalb immer nur voll laufen lassen.

Kühlschrank und Gefriertruhe

  • Fürs Frischhalten von Lebensmitteln sind 6 bis 7 Grad ausreichend (bei Gefrierschränken - 18 Grad).
  • Regelmäßiges Entfrosten der Geräte nicht vergessen.
  • Speisen erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen.
  • Lassen Sie die Tür vom Kühlschrank und vom Gefriergerät nicht unnötig lange offen stehen.
  • Durch Temperaturabsenkung in der Küche um 5 Grad benötigen Kühl- oder Gefriergeräte 20% weniger Strom.
  • Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank.
  • Machen Sie Ihren Kaffe mit der Kaffeemaschine. Das Wasserkochen auf dem Herd kostet 50% mehr Energie.
  • Brötchen vom Toaster mit Aufsatz spart bis zu 70% Strom gegenüber dem Backofen.

Kleingeräte

  • Achten Sie deshalb beim Kauf von Neugeräten darauf, dass sich diese auch richtig ausschalten lassen.
  • Verzichten Sie auf den Stand-by-Luxus, z.B. beim Fernsehgerät oder bei der Stereoanlage.
  • Achten Sie beim Kauf neuer Geräte auf einen möglichst geringen Stand-by-Verbrauch.
  • Achten Sie bereits beim Kauf von neuen Elektrogeräten nicht nur auf den Preis, sondern auch auf deren Verbrauch. Alle Elektrogeräte sind mit einem Etikett gekennzeichnet, welches den Energieverbrauch angibt.

Lampen

  • Verwenden Sie nach Möglichkeit Energiesparlampen (benötigen nur ein Fünftel der Energie und halten bis zu 10mal länger).

Die Heizung drosseln
Jeder, der Zimmertemperaturen über 20 Grad Celsius vermeidet, Fenster und Türen abdichtet und regelmäßig lüftet, kann nicht nur Geld sparen, sondern auch seine CO2-Emissionen um mehr als zehn Prozent senken.

Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen
Energiesparlampen kommen mit weniger als einem Viertel der Energie aus, als herkömmliche Glühbirnen. Laut Berechnungen der US-Energiebehörde könnten allein durch den Umstieg auf Energiesparlampen in den USA jährlich zirka 400 Millionen Tonnen an Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden.

Den Stecker ziehen
Lassen Sie Ihre elektronischen Geräte wie Fernseher, Telefon und Lautsprecher nicht im Stand-by-Modus, und schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen. Laut neuen Zahlen der Energieagentur Schleswig-Holstein spart so ein Einzelhaushalt 30 bis 40 Euro pro Jahr ein, ein Vier-Personen-Haushalt sogar 75 bis 100 Euro. Elektronische Geräte, die nicht ausgeschaltet werden, tragen 4,5 Prozent zum bundesweiten Stromverbrauch bei. Das entspricht umgerechnet Stromkosten in Höhe von 2,5 Milliarden Euro.

Bewusst kochen
Die Küche bietet viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Hier ein paar Tipps: Achten Sie darauf, nicht zu viel Wasser zu erhitzen. Benutzen Sie die Kochplatte mit der richtigen Größe. Tauen Sie den Kühlschrank regelmäßig ab.

Konsequent recyceln
Durch Recycling lassen sich die Treibhaus-Emissionen deutlich senken. So trägt beispielsweise das Recycling von Papier und Karton zur Vermeidung von Methanemissionen aus Mülldeponien bei. Wer zusätzlich ein Kilogramm Aluminium sammelt und am Wertstoffhof abgibt, kann dadurch jährlich bis zu elf Kilogramm CO2-Emissionen einsparen.

In vielen Fällen verschlingt die Herstellung von Produkten aus Recycling-Material im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsverfahren deutlich weniger Energie. So benötigen Produkte aus Stahlschrott fast 75 Prozent weniger Energie als Produkte aus neuem Stahl.

Effiziente Elektro- und Elektronikgeräte kaufen
Wenn Sie eine Spülmaschine, einen Fernseher oder eine Waschmaschine kaufen, entscheiden Sie sich für ein energieeffizientes Modell, das als „A+/A+++“ eingestuft ist. Das Gleiche gilt für Heim-Elektronik.

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