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Die Stromrechnung

Gut 40 Prozent Staatsanteil an der Stromrechnung

Familie zahlt rund 60 Euro im Monat für Strom / Netto-Strompreis günstiger als vor Beginn des Wettbewerbs 1998.

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn ist der größte Posten beim Anstieg der Strompreise.

Ein Drei-Personen-Musterhaushalt zahlte Mitte 2007 rund 60 Euro im Monat für Strom. Das waren im Bundesdurchschnitt rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr, ermittelte der Branchenverband BDEW. Der reine Strompreis sei dabei um gut einen Euro im Monat gestiegen. Dabei hätten sich höhere Beschaffungskosten ausgewirkt, die teilweise durch die Kürzungen der Netzentgelte seitens der Bundesnetzagentur kompensiert wurden.

Die Abgaben nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz wuchsen für den Musterhaushalt 2007 auf fast drei und die Mehrwertsteuer auf knapp zehn Euro im Monat. Die Kosten nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz seien dagegen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken auf 0,85 Euro im Monat. Die Steuern und Abgaben machen im Bundesdurchschnitt inzwischen gut 40 Prozent der Stromrechnung des Musterhaushaltes aus. Dieser Staatsanteil lag damit 2007 fast doppelt so hoch wie 1998 zu Beginn des Wettbewerbs im Strommarkt. Der reine Netto-Strompreis - also vor Steuern und Abgaben - war dagegen 2007 immer noch rund fünf Prozent günstiger als vor der Liberalisierung.

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